Über den Dialogprozess „NRW 4.0: Gute und faire Arbeit“

Welches Ziel verfolgt der Dialogprozess?

Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt rasant. Wie können wir Arbeit in Zeiten des digitalen Wandels aktiv mitgestalten und dabei den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt rücken? Welche Erfolgsfaktoren können wir für NRW definieren und welche Hürden sind in der Umsetzung zu überwinden? Diesen Fragen geht das NRW-Arbeitsministerium mit dem Dialogprozess „NRW 4.0: Gute und faire Arbeit“ nach. Die Ideen aus den Ideenlaboren sowie Ihre Erfahrungen und Kommentierungen fließen in die „Ideenlandkarte 4.0: Gute und faire Arbeit“ ein. Die Ideenlandkarte soll regionale Herangehensweisen für Unternehmen und Beschäftigte, Politik und Gesellschaft aufzeigen. Gemeinsam machen wir Nordrhein-Westfalen zum Land der guten und fairen Arbeit im digitalen Wandel.

Wie genau läuft der Dialogprozess ab?

Der Dialogprozess kombiniert Internetangebote mit Veranstaltungen vor Ort. Es gibt fünf Bausteine:

  • Ideenlabore
    In regionalen Ideenlaboren erarbeiten Sie gemeinsam Gestaltungsideen für gute und faire Arbeit im digitalen Wandel. Alle erarbeiteten Ideen werden auf dieser Website dokumentiert und stehen Ihnen zur Kommentierung zur Verfügung.
  • Fortsetzung des Austausches
    Den Austausch zu guter und fairer Arbeit im digitalen Wandel setzt das MAGS als Impulsgeber und Netzwerker zusammen mit den Regionen fort.


Im Zeitraum vom 1. September 2016 bis zum 21. Dezember 2016 bestand für alle Interessenten und Interessierte in unserem Online-Dialog die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Beim Stimmungsbild konnten Sie Ihre Erfahrungen, Ideen und Anregungen abgeben. Hierbei standen drei Themenblöcke im Fokus des Austauschs: „Arbeitsorganisation“, „Mitbestimmung und moderne Führung“ sowie „Aus- und Weiterbildung“. Für Ihre Beteiligung und den Erfahrungsaustausch möchten wir uns herzlich bedanken.

Mit der Ideenlandkarte 4.0 haben Sie nun die Möglichkeit, die Ideen aus den einzelnen regionalen Ideenlaboren zu kommentieren und sich an der Weiterentwicklung dieser Ideen zu beteiligen. Kommentieren Sie die Ergebnisse der regionalen Ideenlabore, damit NRW zum Land der fairen und guten Arbeit werden kann.

Die Ergebnisse der Ideenlabore werden kontinuierlich erfasst und ausgewertet. Aus den bisherigen Erkenntnissen der regionalen Ideenlabore ergeben sich derzeit folgende fünf zentrale Herausforderungen für NRW mit Blick auf die Digitalisierung der Arbeitswelt:

  • Als Arbeitgeber und Region attraktiv sein
  • Die richtigen Kompetenzen fördern (Aus- und Weiterbildung)
  • Alle Menschen im Wandel mitnehmen
  • Mitarbeiter und Führungskräfte für die digitale Transformation begeistern
  • Die Potenziale der Digitalisierung für das eigene Unternehmen erkennen und nutzen

Erfahren Sie mehr zu den Herausforderungen

Prozessgrafik

Warum reden wir überhaupt über gute und faire Arbeit im digitalen Wandel?

De digitale Wandel bietet große Gestaltungsmöglichkeiten. Dabei geht es nicht allein darum, dass Arbeitsplätze in NRW erhalten bleiben. Wir möchten eine gute und faire Arbeitswelt schaffen, in der hohe Standards gelten. Doch was bedeutet eigentlich „gut“ und „fair“ in einer digitalen Arbeitswelt?

Als NRW-Arbeitsministerium legen wir Wert darauf, dass im digitalen Wandel weiterhin der Mensch im Mittelpunkt steht. Bei allen technologischen Fortschritten darf Arbeit in NRW für den Menschen nicht schlechter werden. Das bedeutet, dass gültige Standards weiterhin erhalten bleiben: die Sicherheit des Arbeitsplatzes, die Sicherheit von Beschäftigtendaten, auskömmliche Löhne, gute Fort- und Weiterbildungsangebote, aber auch eine wertschätzende Mitbestimmungskultur im Unternehmen.

Wir wollen die Chancen der Digitalisierung in NRW für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sichtbar und nutzbar machen. Gemeinsam mit den 16 Arbeitsmarktregionen in NRW sowie den Akteurinnen und Akteuren vor Ort möchten wir im Rahmen der Open.NRW-Strategie der Landesregierung gute Ideen zur positiven Gestaltung der Arbeitswelt im digitalen Wandel entwickeln. Unser Wunsch: Nordrhein-Westfalen wird zum Land der guten und fairen Arbeit im digitalen Wandel.

Wir freuen uns auf Ihre Ideen zu fairer und guter Arbeit in NRW.

Haben Sie Fragen zum Dialog oder zu den Ideenlaboren? Kontaktieren Sie uns unter info@arbeitviernull.nrw.

 


 

Das Projekt „NRW 4.0: Gute und faire Arbeit“ des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen wird von der Open.NRW Geschäftsstelle gefördert.
Die Open.NRW Strategie wurde 2014 mit dem Ziel verabschiedet, die Eckpfeiler des Open Government in Nordrhein-Westfalen zu verankern. Die Strategie besteht aus den Säulen Open Data, Partizipation und Zusammenarbeit.