Ideenlabor II Münsterland

Update Brancheninnovationsfestival: Jetzt wird’s konkret!

27.11.2017 14:00 18:00
Digital Hub münsterLAND, Hafenweg 16, 48155 Münster

Wie gelingt es Unternehmen und Arbeitgebern im Münsterland, die Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich zu meistern? Diese Frage stand auch beim zweiten Ideenlabor der Region am 27. November 2017 im Mittelpunkt. Die Veranstaltung fand – wie das erste Ideenlabor rund sechs Monate zuvor – auf Einladung der Regionalagentur Münsterland e.V. im Digital Hub münsterLAND in Münster statt. Unter dem Titel „Jetzt wird’s konkret!“ beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Weiterentwicklung einer konkreten Idee aus dem ersten Ideenlabor.

Gruppenbild des Ideenlabors

Dr. Jens Stuhldreier, Leiter des Referats „Modernisierung der Arbeit“ des MAGS, führte mit einem Rückblick auf den gesamten Dialogprozess NRW 4.0, den das Landesarbeitsministerium im Rahmen von Open.NRW gestartet hat und den Ergebnissen des ersten Ideenlabors in der Region in die Veranstaltung ein: „Wir haben beim letzten Ideenlabor im Sommer einen Impuls gesetzt. Heute geht es darum, eine der entstandenen Ideen weiter zu entwickeln und zu konkretisieren.“

Thomas Malessa, CEO von münsterLAND.digital e.V., stellte den inhaltlichen Rahmen des „Digitalisierungsfestivals“ (neuer Arbeitstitel) vor. Das „Brancheninnovationsfestival Münsterland“, so der ursprüngliche Arbeitstitel, sollte das Thema Digitalisierung gezielt nutzen, um Branchennetzwerke zu bilden und zu stärken, Innovationsfähigkeit in den Betrieben und Branchen zu fördern und durch partizipative Unternehmensstrukturen neue Geschäftsfelder zu entwickeln. Als Ergebnis des zweiten Ideenlabors wünsche er sich ein Konzept, das Digitalisierung mit Hilfe innovativer Formate „hautnah erlebbar“ mache.

Auf Basis dieses Inputs starteten die Teilnehmenden des Ideenlabors in die Kleingruppenarbeit. Zur weiteren Ausgestaltung der Idee wurde die Methode des Business Model Canvas angewandt. Dies dient der Überprüfung einer Geschäftsidee und überführt im Idealfall eine Geschäftsidee in ein Geschäftsmodell. Zentrale Schlüsselfaktoren werden analysiert, miteinander in Verbindung gesetzt, visualisiert und auf diesem Weg stetig weiterentwickelt. Es entstanden zwei Vorschläge, die in Form eines Pitchs von Teilnehmern aus den jeweiligen Gruppen im Plenum präsentiert und schließlich gemeinsam zu einer finalen Gesamtkonzeption zusammengeführt wurden.

Julia Roesler, Leiterin der Regionalagentur Münsterland, bedankte sich am Ende bei den Teilnehmenden für ihre engagierte Mitarbeit: „Ich fand es sehr spannend und ich bin begeistert, wie innovativ und konkret Sie waren.“ In seinen abschließenden Worten zeigte sich auch Dr. Stuhldreier zufrieden und betonte „Sie haben zum Gelingen dieses Formats beigetragen“.