Aus der Praxis


Thema Arbeitsorganisation

Andreas Rosing, Laudert GmbH + Co. KG

„Durch digitale Prozesse und intelligente Automatismen gelingt es unserem Unternehmen Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern, statt einen Großteil der Produktionsschritte offshore auszulagern zu müssen. Daher liegt unser Fokus auch in Zukunft stark auf der Optimierung unseres bereits jetzt weitgehend digitalen Geschäftssystems.“

Andreas Rosing
Klaus-Peter Jansen

Klaus-Peter Jansen, It´s OWL Clustermanagement GmbH

„Die Digitalisierung der Arbeitswelt bietet für uns die Chance physisch belastende Abläufe so zu automatisieren, dass Menschen länger gesund und produktiv arbeiten können. Sie ist zugleich ein wichtiger Impulsgeber, um technologische Exzellenz mit einer faireren, demografiesensiblen und individuelleren Arbeitswelt zu verknüpfen.“

Oliver Voßhenrich, POS Tuning

„Schon heute sind alle unsere Maschinen untereinander vernetzt. Dies verschafft uns eine optimale Transparenz über das Fertigungsgeschehen, was sich auch in einer sehr guten Liefertermintreue widerspiegelt. Veränderungsprozesse in der Fertigung werden über Projekte, und damit durch die betroffenen Kollegen vor Ort direkt gesteuert.“

Oliver Voßhenrich
Nicole Vegelahn

Nicole Vegelahn, vegelahn personalentwicklung

„Die Digitalisierung bedeutet für unser Unternehmen die aktive, zeitnahe und kritische Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen: Wie wollen wir arbeiten? Wie wollen wir miteinander umgehen? Wie bleiben wir Mensch in dieser 'schönen neuen Welt'? “

Christina Zweigle, Connext

„Industrie 4.0 bietet für uns die Chance…in der Branche Sozial- und Gesundheitswesen, für welche wir unsere Software herstellen, weitere Tätigkeitsfelder zu erschließen und weitere spannende Module entwickeln zu können. So können wir den zahlreichen Pflegekräften, Betreuern, Beratern, Erziehern u.v.m. eine Software zur Verfügung stellen, die ihnen die tägliche Arbeit erleichtert und ermöglicht, mehr für die Menschen zur Verfügung zu stehen.“

Christina Zweigle
Meinolf Gockel

Meinolf Gockel, Meinolf Gockel GmbH & Co. KG

„Industrie 4.0 bietet für uns die Chance…als Systemlieferant durch den Einsatz von elektronischen Bestellsystemen oder RFID-gestützten Materialmagazinen direkt bei unserer Kundschaft vor Ort weitere Wertschöpfungspotentiale durch noch schlankere Beschaffungs- und Logistikprozesse zu heben, so dass sich diese mit den ohnehin schon knappen Ressourcen an bestehendem Fachpersonal noch effizienter auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können, z. B. durch Produktneuentwicklungen, um sich gegenüber dem globalen Wettbewerb noch besser aufzustellen.“

Detlev Stolze, Nicole Karger, hand-werk-zwei e.K. Dortmund, Malerhandwerk Gesundwerk

„Im Malerhandwerk wird weiterhin das „Hand“werk im Vordergrund stehen. Das unsere Leistungen und Arbeitsabläufe zukünftig im Netz mit Kunden und Geschäftspartnern „digitaler“ zu gestalten sind, zeichnet sich ab.“

Detlev Stolze, Nicole Karger
Uwe Walter

Uwe Walter, Uwe Walter Malerhandwerk GmbH

„Kundenzufriedenheit und Kundenbindung bedeutet insbesondere auch im Handwerk die Leistungsprozesse für den Kunden von der Kontaktaufnahme bis zur Abnahme über den Service in den Faktoren Zeit, Kosten, Informationsfluss und passgenauer Qualität kontinuierlich zu optimieren.“

Dr. Manfred Feyer, Germanischer Lloyd Prüflabor GmbH

„Die digitale Vernetzung stellt auch unser Unternehmen vor große technische und organisatorische Herausforderungen. Die anstehenden Transferprozesse zur Digitalisierung werden wir mit unseren Mitarbeitern und unseren Kunden gemeinsam umsetzen, um die gewonnen Potenziale nachhaltig nutzen und zukunftsfähig weiterentwickeln zu können.“

Dr. Manfred Feyer
Sonja Roth

Sonja Roth, HARTING Technologiegruppe

„Industrie 4.0 bietet für uns die Chance unsere Produktions- und Lieferprozesse mit den Mitarbeitern zu optimieren. So steigern wir unsere Wettbewerbsfähigkeit. Ich bin überzeugt, dass die Einführung neuer Technologien in unseren deutschen und internationalen Werken später als maßgeschneiderte Industrie 4.0-Lösung auch anderen mittelständischen Unternehmen nützlich sind.“

Aljoscha Schlosser, BOGE KOMPRESSOREN Otto Boge GmbH & Co. KG

„Für die Digitalisierung bedarf es qualifizierter Mitarbeiter, die die Komplexität der vernetzten Landschaft verstehen, beherrschen und die Datenmengen zu Erkenntnissen umwandeln.“

Aljoscha Schlosser

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Thema Mitbestimmung und moderne Führung

Oliver Bexte

Oliver Bexte, IMA Klessmann GmbH

„Ich befürchte, dass die Einführung neuer Technologien, Ängste bei weniger qualifizierten Mitarbeitern auslöst und auch die Datensicherheit ein zunehmendes Thema wird, dessen man sich annehmen muss. Stichwort: gläserner Mitarbeiter.“

Stefan Müller, Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold eG

„Wir sind davon überzeugt, dass die Einführung neuer Technologien bei uns eine hohe Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter verlangt. Diese zu fördern und einzufordern, ist insbesondere Aufgabe der Führungskräfte. In diesem Sinne müssen unsere Führungskräfte als Triebfeder für den Wandel agieren und so die notwendigen Veränderungen in der Unternehmenskultur anstoßen.“

Stefan Müller

 

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Thema Aus- und Weiterbildung

Benedict Goeken

Benedikt Goeken, Goeken backen GmbH

„Gerade im Handwerk ist der Entwicklungsprozess ein sehr langsamer. Alte Strukturen aufzubrechen und gerade der neuen Technik eine Chance zu geben, ist mitunter die schwierigste Aufgabe einer jüngeren Generation. Die Digitalisierung führt in gewissem Maße auch zu einer Überforderung und damit zu einer Steigerung des Stress Levels.

Die größte Herausforderung für mich ist es, die Mitarbeiter mitzunehmen, gemeinsam an der Entwicklung zu arbeiten und so jeden einzelnen von den Chancen und Möglichkeiten zu überzeugen.“

Michael Hyllan, CLAAS KGaA mbH

„Ich befürchte, dass die Einführung neuer Technologien bei uns Berufsbilder und Tätigkeitsfelder teilweise deutlich verändern wird. Diese Veränderungen, und die damit einhergehenden Anforderungen, können wir heute noch nicht konkret benennen und bewerten.

Unsicherheiten bei den Beteiligten können aber üblicherweise nur mit eindeutigen und verbindlichen Aussagen beseitigt werden. Wir stehen damit vor der Aufgabe, unsere Organisation und unsere Mitarbeiter auf Veränderungen vorzubereiten, die sich erst im Laufe der Zeit konkretisieren. Das ist eine echte Herausforderung, die zudem hohen zusätzlichen Aufwand mit sich bringen wird. Andererseits haben wir die Chance, die aufkommenden Themen gut vorzubereiten.“

Michael Hyllan
Sabine Schreiber

Sabine Schreiber, Spier GmbH & Co. Fahrzeuge KG

„Assistenzgestützte Arbeitsprozesse erfordern eine aufmerksame kritische Sicht auf die ablaufenden Prozesse und die Fähigkeit der Beschäftigten, komplexere Sachverhalte zu erfassen und zu bewältigen. Wir benötigen dementsprechend zur Unterstützung des technologischen Wandels auch eine Veränderung der Aus- und Weiterbildung. Gerade für den Mittelstand stellt es eine große Herausforderung dar, dieses mit eigenen Ressourcen zu bewältigen. Bislang gibt es kaum entsprechende Weiterbildungsmöglichkeiten/-programme.“

Thomas Grüner, KADDI-LACK, Dortmund

„Die Digitalisierung bedeutet für unsere Lack-Manufaktur einen tiefgreifenden Wandel in den Handelsprozessen. Industrie 4.0 bietet für uns die Chance völlig neue Kundenmärkte zu erreichen und zu bedienen. Die Einführung neuer Technologien und Tools bedeutet aber auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den Wandel vorzubereiten und zu qualifizieren.“

Thomas Grüner
Meinolf Tepper, Renate Worms, Stefan Höwekenmeier

Meinolf Tepper, Renate Worms, Stefan Höwekenmeier, ELHA-Maschinenbau Liemke KG

„Die Digitalisierung bietet für uns die Chance schneller zu reagieren, Fehler zu analysieren, Abläufe zu vereinfachen bzw. optimieren und damit kostengünstigere, flexiblere, schnellere und qualitativ hochwertigere Produkte herzustellen.

Sie bedeutet für unser Unternehmen Veränderungen in der Arbeitswelt und Anpassungsbedarf unserer Aus- und Weiterbildung.“

 

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