Entwicklungswerkstatt

Ein Format, das alle Akteure an einen Tisch bringen soll. In der „Werkstatt“ sollen die Möglichkeiten und guten Beispiele der Digitalisierung aufgezeigt werden. Damit können die Menschen erreicht werden, die bislang noch wenige Berührungspunkte mit dem Thema Arbeit 4.0 hatten. Diese Idee ist im Rahmen des Ideenlabors der NRW Regionalagentur MEO entstanden, das am 21.6.2017 in Essen stattfand.

Broschüren aus dem Ideenlabor

Wie können wir in der Region den digitalen Wandel so gestalten, dass Unternehmen den Anforderungen an moderne Arbeitsplätze gerecht werden? Eingangs diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor allem die Herausforderungen mobiler Arbeitsplätze im Bereich der KMU, vor allem am Beispiel des Handwerks. Wichtig dabei sei, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Wandel mitzunehmen und erste machbare Schritte ressourcenschonend anzugehen wie beispielsweise die Digitalisierung von Urlaubsanträgen.

Einen Lösungsansatz für die Herausforderungen bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen könnte eine Entwicklungswerkstatt bieten. Ziel wäre dabei, in der Entwicklungswerkstatt Kompetenzen und Wissen zusammenzutragen, zu teilen und voneinander zu lernen. Beteiligt werden sollten sowohl Akteure, die in der Digitalisierung der Arbeitswelt erfahren sind, als auch die Belegschaften selbst, die hilfreiche und praxisorientierte Ideen einbringen. In der Werkstatt könnten branchenspezifische Informationen und Beispiele guter Praxis zusammengebracht werden, so dass sie Unternehmen dabei helfen, für sich Vorteile und Herausforderungen zu erkennen und anzugehen.

Ein „Digitalisierungsbeauftragter“ in der Region könnte das Projekt anstoßen und koordinieren. Als erste Schritte müssten die Akteure für ein Netzwerk identifiziert sowie die Konzeption der Entwicklungswerkstatt beschrieben werden.

 

Kontakt: Regina Schenberg, NRW Regionalagentur MEO (regina.schenberg@essen.ihk.de)