Smarter Niederrhein

Eine neue Form der Zusammenarbeit bestehender Institutionen und Strukturen in der Region, um Unternehmen bessere Orientierung bei der Digitalisierung zu geben. Diese Idee ist im Rahmen des Ideenlabors der Region Mittlerer Niederrhein entstanden, das am 22.09.2017 in Krefeld stattfand.

Gruppenbild des Ideenlabors

Mit dem Ziel, den Unternehmen in der Region eine bessere und einheitliche Orientierung bei Beratungs- und Förderangeboten des Bundes bzw. Landes zum Thema Digitalisierung zu bieten, soll unter dem Titel „Smarter Niederrhein“ der Versuch unternommen werden, sämtliche im Bereich der Unternehmensansprache agierende Akteure zusammenzubringen und ein einheitliches Ansprache- und Angebotsportfolio auszuarbeiten.

Dazu müssten in einem ersten Schritt verschiedene Akteure auf regionaler Ebene, wie z.B. IHK, HWK, Regionalagentur und Wirtschaftsförderungen, zusammenkommen. Ziel dieses Treffens wären einerseits eine Gesamtschau der bestehenden Beratungs- und Förderinstrumente und andererseits die Übereinkunft, zukünftig an einem solchen umfassenden Beratungs- und Förder-Modell weiterzuarbeiten. Diese neue Form der Zusammenarbeit ermöglicht eine höhere Effizienz, indem bestehende Strukturen und Netzwerke professionalisiert, und die Synergien bestehender Angebote besser genutzt werden.

Im Mittelpunkt von „Smarter Niederrhein“ steht die Prozessoptimierung der Beratungs- und Förderstrukturen sowie An- und Absprachen vor Ort. Qualitätsstandards werden so institutionenübergreifend entwickelt und können von den Beratern einheitlich kommuniziert werden, so dass Unternehmen schnelle und einfache Orientierung finden, beispielsweise bei der Suche nach passenden Beratungsangeboten. Auch könnten einmal hergestellte Unternehmenskontakte effizienter und umfassender genutzt werden. Darüber hinaus ermöglicht diese neue Zusammenarbeit die Entwicklung bedarfsorientierter Angebote für Unternehmen und ihre Beschäftigten sowie das zeitnahe Justieren von Förderprogrammen.

„Smarter Niederrhein“ soll an bestehende Strukturen anknüpfen, die zum selben Thema arbeiten, dieselben Ziele verfolgen und Angebote für dieselben Zielgruppen und Akteure bereitstellen. Wie diese neue Zusammenarbeit organisiert sein kann, soll in einem Folgetreffen mit Vertretern der IHK, der Regionalagentur, der G.I.B. und des MAGS besprochen werden. Eine wichtige Frage dabei ist, wer die Akteure vor Ort koordiniert und als „Kümmerer“ fungiert.

 

Kontakt: Bertram Gaiser, Regionalagentur Mittlerer Niederrhein (gaiser@standort.niederrhein.de), Elke Hohmann, IHK Mittlerer Niederrhein