Smarte Ausbildung: Das virtuelle Klassenzimmer

Das Projekt „Smarte Ausbildung: Das virtuelle Klassenzimmer“ kombiniert die Lernform Blended Learning mit Präsenzveranstaltungen und E-Learning-Einheiten. Ziel ist es, die langen Pendelzeiten von Auszubildenden zwischen Berufsschule und Ausbildungsbetrieb in der Region zu reduzieren und damit die Ausbildung in der Region wieder ein Stück weit attraktiver für Auszubildende zu machen.

Gruppenbild aus dem Ideenlabor

Quelle Foto: OBK

Um die Ausbildung von Fachkräften in der Region Oberbergischer Kreis zu stärken und das zeitintensive Pendeln der Auszubildenden durch die schlechte Anbindung an den ÖPNV zu reduzieren, hat die Arbeitsgruppe die Idee „Smarte Ausbildung: Das virtuelle Klassenzimmer“ entwickelt. Im Sinne des Blended Learning-Ansatzes soll gemeinsam mit Ausbildungsbetrieben, Berufsschulen und Auszubildenden ein neues Lernkonzept entwickelt werden, bei dem sich praxisorientierte Präsenztage mit digitalen Theorie-Formaten abwechseln. Durch die digitalen Bausteine fällt wöchentlich der halbe Tag in der Berufsschule weg und kann stattdessen im Betrieb stattfinden. Die digitalen Formate werden teilweise in Kooperation lokaler Betriebe gemeinsam veranstaltet, sodass ein „virtuelles Klassenzimmer“ entsteht, in dem sich die Auszubildenden analog treffen können. Wichtig ist es hierbei, Kontrollmechanismen und Belohnungssysteme gemeinsam mit Auszubildenden zu entwickeln, um die Lernfortschritte sowie den Spaß am Lernen zu unterstützen. Die Idee steigert schließlich die Attraktivität der Region für Auszubildende, indem sie eine Lösung für die Mobilitätsherausforderungen der Region bietet. Durch den höheren Grad an Selbstorganisation entwickeln die Auszubildenden außerdem gefragte Fähigkeiten im digitalen Zeitalter, die sie gewinnbringend in ihren Ausbildungsbetrieben einbringen können.

Für die Umsetzung sind zum einen Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus Unternehmen, Berufsschulen und Kammern in der Region nötig, die gemeinsam ein Konzept entwickeln. Zum anderen sollte frühzeitig der Kontakt zu Entscheidungsträgern, wie der Bezirksregierung, gesucht werden.

 

Kontakt: birgit.steuer@ra-region-koeln.de